Entstehung unserer Gemeinde


Havixbeck nach dem zweiten Weltkrieg
Im Juni 1948 genehmigte die evangelische Kirchenleitung von Westfalen die Errichtung einer Pfarrstelle für den Bezirk Roxel. Pfarrer Rohr wurde als Pfarrherr bestimmt. Die Einführung von Pfarrer Rohr erfolgte am 1. Advent 1948 in der katholischen Kirche in Roxel durch Superintendent Brune. Zum Pfarrbezirk Roxel gehörten außer Roxel die Dörfer Havixbeck, Hohenholte, Nienberge, Bösensell und Albachten. Predigtstellen waren außerdem in Tilbeck und Haus Hülshoff.

Das Jugendhaus St. Michael
1949 beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte der evangelischen Gemeinde Havixbeck. Durch den neuen Pfarrherrn Gottfried Rohr aus Roxel wird das Gemeindehaus St. Michael in Havixbeck gebaut.

Am ersten Pfingstfeiertag, am 13. Mai 1951, erfolgte die Grundsteinlegung für das "Jugendhaus St. Michael"

Das Gemeindezentrum
25.06. 1977 | Grunsteinlegung des neuen Ev. Gemeindezentrums an der Schulstraße in der Zeit von Pfr. Theo Schmidt.
Architekt | Prof. Ammermann
Richtfest | 5.11.1977 
Feierliche Einweihung | 17. 12. 1978

Eine Chronik der Gemeinde bis in das Jahr 1976 finden Sie HIER.

Außerdem finden Sie HIER ein Tagebuch von Karl Frank 
über die Entstehung des Gemeindezentrums und die Zeit vom
1.9.1976 bis zum 1.1.1980.


Unsere Pfarrer:
1946 | Pfarrer Wilhelm Spieker, Hiltrup | erster Gottesdienst in Havixbeck.
1946 - 1958 | Pfarrer Gottfried Rohr | Roxel, baute das Jugendheim St. Michael.
1958 - 1969 | Pastor Wilhelm Schülper | Havixbeck und Nienberge, Kirchengemeinde Roxel.
1969 - 1971 | Vakanzzeit. | Prof. Dr. Lother und Diakon Wolfgang Metz standen Pfarrer Diethelm Röhnisch aus Roxel zur Seite.
1971 - 1991 | Pfarrer Theodor Schmidt | Havixbeck, Nienberge, Appelhülsen, baute das Gemeindezentrum mit Freizeitheim
1992 - 2010 | Pfarrer Detlef Ruschinzik
seit 2011 | Pfarrer Dr. Oliver Kösters, seit 2013 für Havixbeck und Nienberge

Michael-Plastik von Rita Unger vor dem Gemeindezentrum Havixbeck

Vor dem alten Gemeindezentrum in Havixbeck steht eine Plastik des Erzengels Michael, des "Drachentöters".

Die Plastik ist von der Künstlerin Rita Unger 1952 erstellt worden.


Durch einen glücklichen Zufall haben wir originale Zeilen von Rita Unger erhalten, in denen sie sich zu Entstehung und Bedeutung ihrer Plastik äußert. Hier Rita Unger im Wortlaut:


Rika Unger: MICHAEL – Gedanken zu meiner Plastik 28.9.1952 Havixbeck

Der Wunsch begleitet die Plastik oder das Bild „Michael“, dass sie jedem, der sie anschaut, ganz zu eigen werden müsste, dass sie ein Bild seiner eigenen Seele werden möchte.

Denn das ist ja der ganz einfache Vorgang beim Anschauen eines Kunstwerkes: „ Es steht vor uns ein Bild, unsere Sinnesorgane erfassen es wahr und ob verstanden oder unverstanden, sinkt es in unsern Seelenraum und wirkt darin ganz unbewusst weiter. ( vorausgesetzt, dass wir es rictig angeschaut haben; Erinnern an Bilder unserer Kindheit – die ganze Welt erleben wir ja in Bildern.)

Und echte Bilder haben etwas Heilsames, Hilfreiches für uns Menschen . Sie erinnern uns. Gerade wir Menschen des 20. Jahrhunderts leiden an der Vergesslichkeit und brauchen Erinnerungsbilder. Es ist für uns eine wichtige Frage, welche Ursache dahinter steckt, ob sich da etwas schicksalhaft   ankündigt vom Werden, Blühen und Vergehen der einzelnen Kulturvölker.

Vor echten Bildern aber beginnen wir, unsere weit zerstreuten Gedanken zu sammeln, wir  saugen auf, konzentrieren uns und finden dabei zu unserm Zentrum zurück. Dies ist ein Vorgang, der dem Menschen nottut und wohltut, denn er ist ursprünglich nicht für die Zerstreuung, sondern für ein zentralisiertes Dasein veranlagt.

Drei wichtige Punkte der Plastik, die mir selbst nach Beendigung der Arbeit als die wesentlichen erscheinen, will ich besonders hervorheben.

  1. Der Drache ist gefährlich. Er umschließt den Michael und seine feurigen Fangarme züngeln weit hinauf. Die rechte Hand des Michael in Form einer Schwinge wird vom Drachen ergriffen und die Überlegenheit des Drachen wird spürbar.
  2. Die linke Hand aber, die der  Herzseite,  ist hoch erhoben, sieghaft und frei  mit der Waffe des Kreuzes, mit dem Zeichen, das zugleich den Michael als Christusstreiter ausweist. Dies Kreuz, diese Waffe keine greifbare Waffe, nicht aufgelegt, sondern hineingenommen, gleichsam ein mystisches Zeichen. So ist die Überlegenheit scheinbar auf Seiten des Drachen, - eben die Macht, doch die Kraft auf Seiten des Michael.
  3. Das geschlossene Auge des Michael ist bei genauem Hinsehen wohl ein doppelt wachsames, - ein nach oben und unten gerichtetes, wissend um die Kraft des Kreuzes und um die Macht des Drachen.    

Weiter soll der Versuch gemacht werden, dieses Bild in noch nähere Beziehung zum Menschen zu bringen. Dieser Mensch eben, wir jungen vielleicht besonders stark, haben in uns eine eigenartige Verlorenheit und Bindungslosigkeit. Sie ist gar nicht so erstaunlich und unbegreiflich . Sie ist die Folge von Geschehnissen und Erlebnissen. Hindurchgegangen durch das Erlebnis der Flucht, der Vertreibung, demzufolge Heimatlosigkeit, Unsicherheit in jeder Weise, ausgestattet mit der erschütternden Erkenntnis, dass Menschen aller Art in sich die Fähigkeit, ja sogar die Freudigkeit besitzen, andere hinzumetzeln, grausam physisch oder psychisch zu quälen, - und dies nicht nur vereinzelt, - dies alles liegt wie ein dunkler Schatten über unserer Seele.

Und diesen trüben Schatten möchte man abschütteln. So zieht man einen Vorhang vor alles, was da war, einen ganz dicken Vorhang, um zu vergessen und lebt nur noch dem Tag, der uns gerade heute noch leben läßt.

Diesen Vorhang aber müssen wir wieder aufziehen und dann etwas Neues beginnen. Ausgerüstet mit den Gaben, die wir heute haben, mit den neuen Erkenntnissen, die wir als moderne Menschen gewonnen haben, wollen wir hineingehen in das weite Land, das hinter dem Vorhang sozusagen liegt, - hinein in unsere Menschheitsgeschichte und mit  Ehrfurcht die Geschehnisse, die Gedanken der Vergangenheit betrachten. Und es ist heute gegeben, - und ich halte dies für eine große Gnadengabe Gottes an unsere jetzt lebende Menschheit , - die Vergangenheit  in den großen, geheimnisvollen Zusammenhängen zu sehen. Dazu verhilft uns die Technik, die Naturwissenschaft, wenn wir sie uns in diesem Sinn zu Nutze machen.

Diese Gedankengänge sollen nun in Beziehung zur Michaelsplastik gebracht werden. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig zu erwähnen, wie bedeutungsvoll für mich selbst dies geworden ist, den Vorhang wegzuziehen und beim Hineinschreiten in die Vergangenheit etwas zu verspüren, das ich vielleicht „ den langen Atem Gottes“ nennen möchte, der mich umwehte. Wenn wir einen Menschen kennen lernen, fragen wir nach einiger Zeit recht interessiert: „ Woher kommst du eigentlich?“ Und dies, was wir dann von dem andern erfahren, vervollständigt sein Bild.

             Ich habe diese Frage an die Wesenheit, die wir MICHAEL nennen, gerichtet. „ Woher kommst du?“ - als echte Frage. Und die Antwort vervollständigte das Bild, das in meiner Seele schon aufgestiegen war.

Gehen wir einmal weit, weit zurück bis in das Reich der Babylonier, die schon um 2000 v.Chr. Ein gewaltiges Kulturreich hatten unter dem großen Hammurapi. Später herrscht dort ja Nebukadnezar etwas  um 605 v.Chr. Ein uns bekannter Mann. Hier kommt es aber nur auf folgendes an: „ Der Babylonier hatte als Reichsgott, als einen der größten Götter ,den Marduk.“Das ist nur ein Name. Wichtig aber sind seine Wesenszüge, die die Babylonier ihm zuordneten. Er war der Kämpfer gegen den Schlafdrachen, der den Menschen im Schlaf mit dämonischen Einflüsterungen umgibt. Der Babylonier fühlte heraus, dass der dämmerhafte Dämonenglaube nur eine Stufe der menschlichen Bewusstseinsentwicklung sein konnte. Der Mensch musste irgendwann und irgendwie  einmal da heraussteigen und klare Entscheidungen in sich treffen können. Und da ist einfach für ihn ein göttliches Wesen notwendig und auch vorhanden, eben der Marduk, der gegen diesen Schlafdrachen für die Menschheit kämpft.

Es läßt sich schnell eine Parallele ziehen zu den Menschen unserer Tage, die von einer Trägheit des Geistes sind und damit ganz gewiss Spielball der dämonischen Mächte werden, ohne dies zu merken. Kasack sagt in seinem Buch „ Die Stadt hinter dem Strom“: „ Die größte Sünde des Menschen heute ist die  Trägheit des Geistes.“

Auch das große Indien hatte seine alten Schriften. Ein Teil der Yiyweda ist die Bagawadgita. Und auch hier lesen wir von einer obersten Gottheit an der Spitze   der Heerscharen des Lichtes namens Indra, der gegen die Heerscharen der Finsternis ankämpft.

Im Perserreich wird eine Göttergestalt verehrt, die den Namen Mithras hat. Der höchste Ahura – Masdah lehrt den Zarathustra: „ Als ich den …...Mithras schuf, da schuf ich ihn an Verehrungswürdigkeit gleichend, an Preiswürdigkeit gleichend mir selber, dem Ahura – Masdah.“

Das israelitische Volk, das in der babylonischen Gefangenschaft gewesen ist unter Nebukadnezar und sich unter allen Völkern auszeichnet durch seinen Monotheismus, hat ganz eindeutig die Engelhierarchien da, wo die andern Völker ihre Götter in einer gewissen Rangfolge sehen. Es gibt da mancherlei außerkanonische  Bücher. z. B. die Apokalypse des Henoch, die um 200 v.Chr. ein ganz eindeutiges Wissen von Engeln haben. Da ist die Regel von einem Teil der Engel, die in ursprünglicher Heiligkeit erschaffen wurden, dann aber von Gott abfielen und in die Hölle geworfen sind.

Es gibt alte hebräische Legenden, die den Engel Michael als Befreier Isaaks und dass er auch beim Tode des Mose eine Rolle gespielt haben soll. In unserer Bibel ist Michael genannt in drei wichtigen Zusammenhängen. Da erscheint ein Engel dem Daniel ( Dan 10). Daniel bricht zunächst zusammen, aber er wird aufgerichtet ( da du begehrtest zu verstehen, wurdest du erhört ), dieser Engel nun wörtlich: „ Aber der Fürst des Königreiches im Perserland hat mir 21 Tage widerstanden.Und siehe, Michael, einer der Vornehmsten unter den Engelfürsten , kam mir zu Hilfe, da behielt ich den Sieg... am Schluss sagt Daniels Engel noch einmal: '' und es ist keiner, der mir hilft wieder jene, denn unser Fürst Michael.'“

Die zweite Stelle ist bei Lukas 10, 18.Auch sie deutet auf das unsichtbare Reich der Geister. Christus sagt: „ Ich sah wohl den Satanas vom Himmel fallen, wie ein Blitz.“ und Offenbarung 12, 9  „ Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt und wird geworfen auf die Erde und seine Engel wurden auch dahin geworfen.“Bei der Missionierung der germanischen Völker war schnell eine Beziehung zu Michael geschaffen. Der Wesenheit Wotans wurden Züge beigelegt, die man schnell auf Michael übertrug und ihn daher in keiner Weise als wesensfremd empfand. Erste Kapellen auf germanischem Boden sind Michaelskapellen.

Alte Legenden bezeichnen Michael auch als den Engel des Christus, sehen ihn als den Engel, der den Weg des Gottessohnes vorbereitet habe. Da ist besonders eine alte russische Legende zu erwähnen, die davon redet, dass Michael am Kreuz steht und dort nicht weicht. Dann hätte doch Michael eigentlich dafür in  dieser vorchristlicher Zeit seine Aufgabe erfüllt, nachdem Christus nun auf Erden war. Warum ist es heute noch bedeutungsvoll, von ihm und seiner Wirksamkeit zu wissen? Auch diese Frage habe ich mir wichtig  vorgelegt und werde noch darauf zu sprechen kommen.

(Um den Gang durch die Geschichte fortzusetzen)  Um MICHAELS Wirken durch die Geschichte  weiter zu verfolgen, ob er auch in der christlichen Zeichensprache noch wichtig genommen worden ist. Da sind es einzelne Menschen, die gerade dadurch hervortreten, dass sie sich zu einem besonderen michaelischen Auftrag aufgerufen fühlen., wie z.B. um das Jahr 1000 Otto III, der nur 7 Jahre regierte. Mit 15 Jahren wurde er zum Kaiser gekrönt, und so jung er auch war, fühlte er doch einen gewaltigen Auftrag, nämlich diesen, Weltreich und Gottesreich zu vereinigen. Erneuerung des imperium romanum im Zeichen Michaels und seiner Heerscharen. Als Beauftragter Gottes – mit persönlicher Verbindung zu MICHAEL wollte er das Land regieren. ( vgl Gertrud Bäumer Der Jüngling im Sternenmantel)

Wir kennen alle Jeanne d'Arc, die Jungfrau von Orleans, die um 1450 gelebt hat, die gewiss Übermenschliches geleistet hat. Aus sie hat im Auftrag Michaels gehandelt.

Dass  man sich um das Jahr 1871 herum plötzlich auf ihre Gerichtsakten besinnt und es dabei zu schärfsten geistigen Auseinandersetzungen kommt zwischen Wissenschaftlern, Dichtern und Juristen vieler Länder, ist gewiss nicht als Zufall zu bewerten.Das Ergebnis dieser Auseinandersetzungen war folgendes: „Man erkannte die große Sorgfalt, mit welcher man den Fall untersucht hat vor Jahrhunderten, stellte aber klar heraus die Blindheit ihrer Richter für den Auftrag, den sie gegen alle menschliche Vernunft im eigenen Seelenraum von MICHAEL her verspürte und danach handeln musste.“

Nur einzelne Leitziele sollten hier genannt sein für das immer wieder    deutlich ?                            spürbar werdende Wirken Michaels in der Menschheit.

Ich komme auf die Frage zurück, ob nicht Michaels eigentlich Aufgabe erfüllt sein könnte mit Christi Leben, Sterben und Auferstehen. Ist denn da überhaupt noch eine Aufgabe?

Diese Antwort kann uns am besten die Plastik geben, die ja nicht in Anlehnung an eine Tradition   gestaltet wurde, sondern aus den Impulsen der Gegenwart aufgestiegen ist. Der  Drache                mächtig und stark.

Schauen wir nun um uns herum, dann müssen uns die Augen aufgehen über der raffinierten Klugheit  der Schlange, des Satans, des Leviathans, der uns in den brutalsten Egoismus hineintreibt, der uns die Herzen verhärtet und die Gewissen zertrümmert, der die hohen Worte der Liebe und            

Treue entwertet und sie  als Schwäche hinstellt. Er will uns stumpf und unpersönlich einerseits, andererseits züchtet er sich kleine Tyrannen, die dann seine besten Helfer und Werkzeuge sind.

Und wenn auch das jahrhundertelange wissen um Christi Leben, Sterben und Auferstehen in der Menschheit da ist, nützt dies Wissen allein nichts, der Drache oder die Schlange oder Luzifer oder der Fürst dieser Welt scheint mit allen erdenklichen Mitteln, dies Geschehnis verdunkeln zu wollen.  Da tritt Michael auf den Plan. Dies Blindwerden der Menschen will er mit seinen Heerscharen verhindern. Er steigt mitten in die Gefahr hinein – so sehen wir es bei der Plastik – ich deutete schon anfangs darauf hin, dass der Drache den Engel völlig umgibt und umzingelt. Vielleicht aber wird bei längerem Hinschauen und Verweilen vor dem Bilde noch stärker spürbar das „ Aufwärts“, - das „ Heraus aus der Gefahr“ als das Umzingeltwerden. Michael steigt in unsern gefährdeten Seelenraum hinein, dort, wo der Drache sich einnisten will, richtet er einen Appell an die Herzenskräfte des Menschen, rüttelt an unserm Gewissen, bewegt den Seelenraum oft mit erschütternden Ereignissen,- dies alles, damit unser Seelenraum nicht erstarren möchte und demzufolge nichts mehr wahrnehmen kann von der gewaltigen, unfassbaren Bemühung Gottes um den Menschen. Michael tut dies alles für das Kreuz und mit der Waffe des Kreuzes. Und erst in den eigenen Seelenraum hineingenommen, schafft das Kreuz Wandlung.

Möchte dies Bild, diese Plastik allen, die es anschauen wirklich zu eigen werden, d.h. ein Bild  der eigenen Seele werden, das jedem einzelnen zu starker Wachsamkeit aufruft mit seinem eigentümlichen Namen, der – aus dem Hebräischen übersetzt – die Frage beantwortet: Wer ist wie Gott? Diese Frage, die dringlicher denn je in eine Menschheit hineingeworfen wird, die sich als Spielball von egoistischen Machthabern empfindet. Dieser hohe und herrliche Name MICHAEL, der Ruf und Frage zugleich ist: WER IST WIE GOTT?

 

 

Nienberge